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Montag, 20. Februar 2017

Winter Ade

In sehr vielen Blogs wird aufgeregt über Frühlingsgefühle und erste Gartenaktivitäten berichtet.

Nun. Hier verabschiedet sich der Winter eher langsam.


 Rutschige  Reste von Eis und Schnee gab es  im Hofgarten Bayreuth vor genau einer Woche:

 

Es taut.

 Genauer gesagt: tagsüber taut es, nachts friert es wieder.

Im Garten gibt es auch nicht viel Bewegung...

Obwohl,

so vom Leben des Schneemanns aus betrachtet...

Und auch dies sind Fotos von heute:

 

- Da sind noch Möhren vom letzten Jahr im Beet;

die muss ich bei Gelegenheit mal genauer ansehen. 

- Beim Sturm im Januar flog das Lüftungsfenster vom Gewächshaus weg!

- Eingefrorener Wasserbehälter...

- Und hier...die ersten Schneeglöckchen unter dem Laub!

 

Ich glaub, das dauert noch mit dem Frühling, obwohl die Vögel zwitschern.

Äste und Zweige kann man aber zwischendurch bei Sonnenschein schon mal schneiden.

 




Mittwoch, 15. Februar 2017

Stärke und Schönheit anwaschen...oder so...

Am Anfang eines Jahres, wenn ich wieder alles, was ich in der Weihnachtszeit verkauft habe, nachproduziere, ist die Platzsituation auf den Lagerregalen besonders chaotisch  eng. So wie ...jetzt.

 

Denn die Seifenreifekisten stapeln sich sehr. Seifen, die noch reifen müssen, brauchen mehr Platz als bereits verkaufsfertige Stücke, da ja immer noch ein Lüftchen dazwischen durchstreifen soll.

Ich weiß schon gar nicht mehr, wohin damit und schiebe Kisten und Kästen auf den Regalbrettern hin und her. Richtig auf  ein Foto bekomme ich die Situation irgendwie gar nicht, aber es ist so.

Hier blickt ihr mal  in nur ein Regalbrett schräg hinein:

Das Nachproduzieren geht natürlich weiter:

 Heute siedete ich Bierseife.

 

Die Rezeptur habe ich auf vielfachen Wunsch dahingehend verändert, dass man sie in Zukunft auch als Haarseife nutzen kann. Die Beduftung ist gleich geblieben, die haarfreundlichen Inhaltsstoffe wurden angepasst und verändert. Sie ist höher überfettet und wird auch für trockenes Haar sehr geeignet sein. 

 

 

Diese aktualisierte wunderbare Haut- und Haarseife wird  in etwa zwei Monaten verkaufsfertig sein.

 

Der Link zur bisherigen Bierseife ist hier.


Und HIER habe ich 2013 über die erste meiner Bierseifen geschrieben! 

 

Jaja, wie schnell die Zeit vergeht!

 

Prost!




Freitag, 27. Januar 2017

Von Taufseifen und Muttermilchseifen

Im November

druckste die Tochter kurz herum, und fragte dann, ob ich ihr nicht eine Muttermilchseife mit ihrer momentan im Überfluß vorhandenen feinen Milch machen könnte. Die Idee fand ich sofort gut (und auch nicht abwegig, denn im Seifenforum hat man schon von seltsameren Seifenzutaten gelesen...), aber ich musste sie wegen der Weihnachtsgeschäftigkeit auf "später" vertrösten. 

Sie sammelte also die überschüssige Milch, die dann erst mal weiter  in die Gefriertruhe wanderte.

Die Männer der Familie fanden das wieder mal extrem seltsam und waren doch leicht verunsichert.

Es war immer zu witzig, wenn einer der Kerle mal wieder auf der Suche nach Milch oder Sahne im Kühlschrank ein neutrales Gefäß mit einer weißen oder cremefarbenen Flüssigkeit heraushob, die Augenbrauen hochzog und dann ganz laut fragte: "Was ist denn das??? Ned, dass des wieder Muttermilch ist???"

Wir Frauen haben uns dabei kaputt gelacht!

Das mit der  Muttermilchphobie wurde nach dem Einpendeln der Trinkgewohnheiten der zweiten Enkeline dann aber langsam besser. Irgendwann standen keine undefinierbaren Kännchen oder Töpfchen mehr herum...Die Männer atmeten auf.

 

Die männlichen Wesen mussten letzte Woche noch einmal stark sein, denn ich holte die gesammelten Muttermilchspenden aus der Truhe und begann mit dem Seifesieden.

 

 Als ich in die halbaufgetaute Milch das NaOH einrührte,

verfärbte sich die Lauge eidottergelb. Das ist eine normale Farbreaktion bei Milchseifen;

sehr faszinierend.

Bereits  die Lauge  wirkte schon so cremig-gehaltvoll...

In eine Mischung aus Kokosfett, Olivenöl, Mandelöl, Babassuöl, Rizinusöl und einem Minianteil an Bienenwachs, rührte ich langsam  die quietschgelbe Lauge hinein. 

Beduftet habe ich mit Absicht nicht.

Das ganze ergab zwei Blockformen voll, wovon ich in die eine ein paar bunte Seifenschnipsel gab.

(Wovon ich ja Unmengen habe!)

 

Die Seife heizte sich schön von selbst auf, gelte, und nach zwei Tagen schnitt ich sie in Stücke.

 

Hier sind ein paar Stücke zu sehen. 

Nun muss die Seife reifen.

Ich finde, sie wirkt jetzt schon richtig cremig-pflegend.

Aber...nun heißt es Geduld haben.

Nun wäre es ja chic gewesen, wenn es diese Muttermilchseifen als Give-aways zur Taufe der 

Jüngsten gegeben hätte, gell?

Aber der Tauftermin wurde uns irgendwie ziemlich knapp vor dem Termin mitgeteilt.

("Wie? Das haben wir euch noch nicht gesagt?) Gut, Schwamm drüber... ich ließ mir was einfallen.

Es wurde dann keine Extra-Anfertigung mit Seifenstempel, sondern ich verwendete bereits vorhandene kleine Seifen, für die ich dann die Verpackung individualisierte. Guckt mal....

Leider ist nun nicht alles selbstgemacht: Die Organzasäckchen habe ich extra bestellt, genauso wie ich die Etiketten gekauft habe. Die Seifchen sind aber von mir. Sieht man zwar erst auf den zweiten Blick, aber was solls?

Und die Etiketten hätte ich nie so schön hingekriegt! 

 

Im Bild seht ihr zwei der beteiligten Personen...

;-)

  ...und nun schließen wir die Fensterläden wieder,

...denn...

es ist immer noch tiefster Winter.

 

 








Samstag, 14. Januar 2017

Mittwoch, 4. Januar 2017

...immer noch zwischen den Jahren...

Immer noch fühlt sich das Tun und Leben wie "dazwischen" an,

obwohl das alte Jahr in vielerlei Hinsicht abgeschlossen, abgeheftet und abgerechnet ist.

Allmählich wurden überall neue Kalender aufgeschlagen und aufgehängt,

aber ... es sind einfach noch Weihnachtsferien!

 

 

Tatsächlich hatte ich noch nie in meinem Haus geräuchert,

aber als eine befreundete Markthändlerin meinte, sie braucht 

unbedingt noch Seifen, beschlossen wir einen schönen Tausch:

Seifen gegen Räucherwerk.

Für mich war das neu, und ich fand Gefallen daran.

Meine Männer guckten etwas skeptisch.

Das ist wirklich ein schönes Ritual für die Dazwischen-Zeit.

Und wieviel Spiritualität man da nun hineinlegt oder auch nicht, 

bleibt jedem selbst überlassen...

Das Haus bekam eine Reinigungs- und eine Harmonisierungsräucherung.

Wie steht ihr zum Räuchern?

Ich wünsche nochmal ein schönes neues Jahr!

 

Mittwoch, 28. Dezember 2016

...zwischen den Jahren...

Zwischen den Jahren ist eine intensive Zeit,

was allerlei betrifft.

 

Ausgelebt haben wir dieses Jahr das Thema Entenbraten. Dies ging nicht so sehr von mir aus,

fand aber in meiner Küche statt. Insgesamt wird eine gewisse Schnittmenge der Familie in diesen Weihnachtstagen DREI mal Ente gegessen haben, aber das zu erklären, würde nun zu weit führen....

Bei uns wurde nur einmal Ente gekocht, und ob das noch zur festen Tradition hier wird, ist nicht sicher.

Der Braten war lecker,

aber ich persönlich könnte auch mit Grünkernbraten glücklich werden.

 

Verwischte Handybilder erwünscht?

 


Dieses  Jahr hatte es "in sich",

neigt sich dem Ende zu,

und ich bin etwas nachdenklich.

Dankbar bin ich durchaus, 

aber das Jahr hatte seine Ecken und Kanten...

 

Ich brauche die Zeit der Rauhnächte, 

um mich ein bisschen zu sortieren, innen wie außen...

 

Euch allen einen Guten Rutsch 

und ein gesundes, sortiertes und glückliches 2017!



Freitag, 23. Dezember 2016

Frohe Weihnachten!

Schön weihnachtlich

 und sehr unterhaltsam war es gestern Abend auf dem "vorweihnachtlichen Musikabend" in der Schule des Sohnes. Es gab unterschiedliche Darbietungen aller Klassenstufen! Hach!

 

 An die abschließenden Weihnachtswünsche hängte die Schulleiterin noch einen bedeutungsvollen Satz: "....und kommen Sie gut nach Hause - es ist spiegelglatt draußen..." 

 

 So war es dann auch. Der Sohn begab sich (schlitternd) zur traditionellen After-Schulweihnachtsfeier-Party in den Ortskern - da MUSS man anscheinend hin, wenn man in der Oberstufe ist! Und wie viele Eltern rutschte ich (quasi breitbeinig) zum Parkplatz. Dann kam der noch schwierigere Teil des Heimwegs: Fahren.

Es regnete bei Temperaturen um -2°C. Autokolonnen schlichen auf den kurvigen Landstraßen in alle Himmelsrichtungen heimwärts. Es war glatt. Ich fuhr ca  mit 40 km/h in ca der doppelten Zeit heim. Als ich das Garagentor schließen wollte, rutschte ich aus, also kroch ich zur Haustüre, um mich dort erst mal mit Streusalz- und Steinchen zu bewaffnen, denn es war abgemacht, dass der Sohn später mit einer anderen Fahrgelegenheit noch heimkommen würde, und er sollte ja vom Auto zur Haustüre nicht rutschen. Haha.

 

Ganz die Mutti bombadierte ich alle mir verfügbaren Kontaktpersonen per Handy, die etwas mit der Party des Sohnes zu tun hatten, mit Ratschlägen bezüglich der Wetterlage, und dem Tipp, sie mögen doch bitte bei irgendwem in Hollfeld übernachten. Es half nichts, der Vater des Freundes holte sie um 1 Uhr ab.

 Ich schlief schlecht; eventuell auch gar nicht.

 Normalerweise braucht man maximal 20 Minuten für diese Strecke. Abholung also 1 Uhr. Um 2.06 war NICHTS geschehen. keiner da, keine Nachricht, nichts.

"Lebt ihr noch?" tippte ich an mehrere Personen.

 

Endlich kam Antwort von der Freundin des Sohnes, sie wären in Schirradorf, alles gut, aber irgendwie nervlich etwas fertig. Gut. Von da an sickerten immer wieder Streckenmitteilungen durch.

Nach 1 Stunde und 30 Minuten waren sie endlich da! Sie waren die ganze Zeit mit 30km/h gefahren, mussten einmal zurückfahren, weil sie eine Steigung nicht geschafft haben, haben unterwegs Steinchen gestreut, um weiterfahren zu können und am Ende konnten sie vor Glätte gar nicht ganz bis zu unserem Haus gebracht werden, und da sind sie noch ein Stück ge...laufen...immer die restlichen Steinchen vor sich herstreuend. (Hänsel und Gretel...)

 Ja.

 

Allen geht es gut, und heute ist schulfrei!

Vorsicht geht vor!

 

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So, und  nun  wünsche ich Euch allen frohe Weihnachtsfeiertage!

 Frohe Weihnachten!

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Ach so, ja...
Einige wenige Personen (diejenigen, die nicht so gerne virtuelle Weihnachtsgrüße bekommen) bekamen immer eine "richtige" Weihnachtskarte aus Pappe, mit Umschlag und Briefmarke, von uns. Das klappt dieses Jahr nicht. Ich hatte rechtzeitig sehr schöne Karten online bestellt, aber dieser Versender hat meine Bestellung an die C.iti-Post übergeben,  die aber gar nicht hier bei uns zustellt, und so drehen meine Weihnachtskarten erst noch eine Runde ...irgendwo, bevor sie dann durch die richtige Post zu uns kommen. Wahrscheinlich ist das morgen, aber dann ist es ja zu spät. 
Also melde mich  irgendwie anders - ich arbeite daran...zwischen Kartoffelsalat, Weihnachtskugeln und Torte...

Oder ihr nehmt euch diesen Gruß im Blog hier, falls ihr hier her findet.
Vergessen haben wir niemanden.

Noch mal entspannte Festtage Euch allen!