Montag, 30. Januar 2012

"Ungeschminkt"

Zum Wochenanfang gibt es hier eine Empfehlung.
Schaut euch doch mal in Ruhe (45 Minuten dauert der Film)  die verlinkte  Dokumentation an.
Es ist gut möglich, dass auch euer  Kosmetikprodukt erwähnt wird,
denn hier werden auch Namen genannt.
Bitte sehr:


Samstag, 28. Januar 2012

Schnee!

Über Nacht hat es geschneit und ich freue mich so!


Blick aus dem Haus um 7.30 Uhr. 
+2°C.
Suche Freiwilligen zum Schneeräumen....

Gleiche Blickrichtung um 10.30 Uhr...

Donnerstag, 26. Januar 2012

Der schwarze Mantel

Schwarz steht mir nicht. In Schwarz sehe ich krank aus und meine Mitmenschen sind geneigt, mir einen Krankenwagen rufen zu wollen. Vor Jahren brachte mir eine persönliche Farb-Typ-Beratung die Erkenntnis, dass ich ein Sommertyp bin. Das war erst mal ein Schock, denn all die knalligen schönen Farben, Orange, Maigrün und Gelb, gehören auch nicht zu der "mir schmeichelnden" Farbpalette. Was mir steht, sind Pastelltöne in Hellblau, Rosa und Grau, und mittlerweile habe ich meinen Frieden damit geschlossen. Ist nun mal so - ich bin also eher der "Gundula-Graugans-Typ".

Trotzdem ist "der schwarze Mantel" ein wiederkehrendes Thema...und jede/r sollte ein schwarzes Teil im Schrank haben. Sagen sie alle. Denn mein grau-türkis-karriertes Mäntelchen (da ist wirklich nur sehr wenig Türkis drin!) gefiel (Wem, ist jetzt mal egal) auf der letzten Beerdigung nicht.

Und seit dem...häuften sich die Andeutungen zum "schwarzen Mantel".  Ich reagierte abwechselnd gereizt, verständnisvoll oder ignorant dem schwarzen Thema gegenüber. 

Ab und zu probierte ich in der großen Stadt Mäntel an....landete dann aber immer wieder bei anderen Farben...Dunkelgrau, Antrazit, Grau, Hellgrau, Salz&Pfeffer-Optik, Bläulich, Lila und sonstigem. Passt nicht, gefällt nicht, zu groß, zu eng, die Schultern stehen ab, nicht mein Stil, zu bieder, zu sportlich, ich bin zu klein, ich bin zu dick, ich bin zu zierlich, leider nicht in Ihrer Größe, zu gragragra.... Zeit für Cappuccino!

Gestern dann ein neuer Anlauf. Ein ganz besonderer Anlauf, denn ich ging tatsächlich mit meiner Mutter auf Mantelsuche. Oder meine Mutter mit mir. 

Wir steuerten ein großes Kaufparadies mit paradiesischen Winterschlußverkaufsangeboten an, waren aber realistisch genug, zu wissen, dass das ganze Unternehmen auch nichts bringen könnte. Mäntel. Vorstellungen. Farben. Eine sehr einfühlsame Verkäuferin, die genauestens über den Verwendungszweck des Mantels informiert wurde. Manchmal war das widersprüchlich, was Mutti und ich der Verkäuferin sagten. Aber sie erfasste die spezielle Lage...Es kam wirklich was dabei heraus. Nach 10 Mänteln (die vorher natürlich mit Bedacht ausgewählt wurden) hatte ich ihn an. Einen Schwarzen, und ich hörte mich sagen: "Ja, der geht, den würde ich nehmen." Hatte ich das gesagt? Richtig gehört! Die Verkäuferin hielt mich mit der Suche nach einem passendem Tuch (Das Tuch sollte die Brücke schlagen vom Grau auf meinem Kopf zum Schwarz des Mantels) noch bei Laune, und wir waren alle glücklich. Äh...Was? Ich bin glücklich, nun einen schwarzen Mantel "für alle Fälle" zu besitzen. Oder so ähnlich. 

Wollt ihr nun ein Foto sehen? Dann werde ich später mal den "Herrn mit den exotischen Ohrgängen" bitten, mich zu fotografieren. Wenn ihr wollt.




Mittwoch, 25. Januar 2012

Kleines Krankenlager

Während ich mich, fast wörtlich, langsam aus meinen Rückenkapriolen herauswinde,
muss der zunehmenden Schwerhörigkeit von Holger heute nun mit einer weiteren Ohrenspülung ein Ende gesetzt werden. Arztbesuche stehen an. Dazu gesellte sich gestern Abend Robin, der uns etwas vorhustete, und deshalb von der Schule daheimgeblieben ist.

Anstrengend ist diese Doppelschwerhörigkeit. Denn die Pubertät geht ja auch damit einher, wenn die auch von einer anderen Art ist....Keiner hört...und die beiden finden das auch noch lustig!






Schwierig ist auch, dass das Bemuttern bei meinen Männern  immer unbeliebter wird, und ich dann so Knurrelaute zu hören bekomme, wenn ich zu fürsorglich bin. Eine Gratwanderung. Naja. Das wird sich schon alles wieder harmonisieren...Es sieht ganz danach aus, als ob wir wieder eine Katze im Haus brauchen...die würde manches ausgleichen...

Sollen sie doch knurren, knörren, husten und sich taub stellen..ich gehe jetzt in die Seifenküche...Dann  geb ich halt die Rabenmutter - bitte sehr.

bis bald...

Freitag, 20. Januar 2012

Die Tücken der Soleseifen-Produktion

Meine Soleseife gieße ich immer in Förmchen. Immer, denn Soleseife ist ja zu hart zum Schneiden. Allerdings ist das eher uneffektiv, arbeitsaufwendig und nicht gerade platzsparend.
Aber irgendwann mal hab ich gelesen, dass man Soleseife trotzdem schneiden kann, wenn sie noch warm ist. Diesen Versuch schob ich lange vor mir her. Gestern war es aber dann doch so weit: Ich goss den weißen Seifenleim in die Blockform.
Heute morgen, als es draußen noch dunkel war und die Blockform noch warm,
kam dann der Moment der Wahrheit:
Experiment gescheitert....

Dabei war die Sole nicht mal zu 100% gesättigt. Und gutes Babassuöl ist mit im Block verarbeitet. Nun ja. Was mach ich jetzt mit den hochpflegenden Brocken? 
Mal sehen.
Versuch macht kluch, gell? 


Das sind ein paar der Schätzchen aus den Silikonformen...Nachher hole ich noch ein paar Muscheln aus der Gefriertruhe - die wollten auch nicht so "glatt" aus den MW-Molds herauskommen...

Dienstag, 17. Januar 2012

Moderne Zeiten

...oder: Wie altmodisch sind wir?

Navi
"Habt ihr kein Navi?" fragte der Freund des Sohnes, nur weil wir uns mal kurz in einer Parallelstraße verfahren hatten und eine klitzekleine Diskussion darüber aufkam. Nein, wir haben kein Navigationsystem im Auto. Bis jetzt konnten wir auch immer prima ohne Navi herumirren. Falls wir mal an einem unbekannten Ort ankommen möchten, geben wir das Ziel am PC in einen Routenplaner ein. Das geht auch. Trotzdem überlegen wir von Zeit zu Zeit mal, ob wir so ein Ding brauchen. Dringend sicherlich nicht....






Blue-Ray
Es ist noch gar nicht lange her, da wurde ein Freund zum Spielen zu Robin gebracht. An der Haustür wollte mir die Freundmutter noch eine DVD zustecken. Sie sagte, vielleicht wollen die Jungs den Film ja ansehen. "Das ist aber eine Blue-Ray." "Ja, mal sehen, vielleicht..." murmelte ich, als ich die Hand nach der DVD ausstreckte. Nun fing sie schon wieder damit an: "Das ist eine Blue-Ray - habt ihr Blue-Ray?" Als ich sie dann irritiert ansah, steckte sie die BLUE-RAY wieder ein, denn offensichtlich hatte ich nicht richtig reagiert....Nein, wir haben keinen Blue-Ray-Player. Vielleicht irgendwann mal.

Flachbildschirm-TV
Ja, ich weiß ja, alle haben einen. Aber auch das gibt es noch nicht hier im Haus. Wenn der Fernseher mal kaputt ist vielleicht. Wir sehen gar keinen Anlass, das schnellstmöglich zu ändern. Da sind wir ganz "gechillt"...





Espresso-Maschine
So eine Maschine sucht ihr bei uns auch vergeblich. Die finden wir in Cafe´s und bei Bekannten schon chic. Aber wir schauen uns das (noch?) eine Zeit lang von weitem an, bis der Markt sich "geklärt" hat...Ein- oder Zweikreismaschinchen, für 150,- oder 1500,- €, neinnein, für uns nicht. Wir filtern den Kaffee per Hand und Schaum schlagen wir auch manuell. Außerdem trinken wir auch viel Tee. Und warten ab.

Und ihr? Wie altmodisch seid ihr?

Samstag, 14. Januar 2012

Rotbäckchen


Rotbäckchen ist gestern gestorben bzw erlöst worden.
Christine, die Tierärztin, fand bei ihrer Untersuchung einen "Zungengrundtumor".
Das ist ein bösartiger Tumor, der Rotbäckchen in den letzten Tagen komplett bei der Nahrungsaufnahme behinderte.
Da unsere Miez 17 Jahre alt war, und bereits an vergrößertem Herzen, Lungenödemen und kaputter Wirbelsäule litt,
hat Christine mit unserem Einverständnis Rotbäckchen eingeschläfert.

In Menschenjahre umgerechnet war Rotbäckchen 91 Jahre alt.
Sie lebte seit ihrer Geburt bei uns, wie bereits ihre Katzenmutter Karotte.


Dies ist eines der letzten Fotos von ihr - hat Robin vor ein paar Tagen geknipst - sie sieht schon nicht mehr so glücklich aus.



Vor zwei Jahren im Sommer schaute sie noch ganz anders in die Welt:


Und dieses Foto ist ca 10 Jahre alt - auch ich hab noch Farbe in den Haaren...


Mehr möchte ich jetzt gar nicht dazu sagen. 
The circle of life....


Donnerstag, 12. Januar 2012

Seifenkurs in der Schule

Bereits im letzten Jahr rief mich eine Mitarbeiterin des bfz einer naheliegenden Stadt an und fragte, ob ich bereit wäre, im Rahmen ihrer laufenden Maßnahme einen Seifenkurs in einer 8. Hauptschulklasse zu machen. Nach dem konkreteren Informationsaustausch kam es dann gestern endlich zum Termin.

Da ich meine Seifenkurse bis jetzt immer nur vor hochmotivierten  Erwachsenen gehalten hatte, nahm ich die neue Herausforderung neugierig an. Die bfz-Mitarbeiterin meinte, die Kinder würden sich auf mich freuen, weil es mal was anderes wäre und  mal jemand aus der Praxis käme.

Mein Sohnemann hörte sich das an und meinte ganz trocken:"Ja klar freuen die sich, wenn mal kein normaler Unterricht gemacht wird und jemand anderes kommt - das ist völlig egal, wer." Auch eine Perspektive, live aus einem Schülermund...(pragmatisch wie die Mutter...)

Gestern packte ich also meine Utensilienkisten und fuhr zu besagter "Mittelschule", wie sie jetzt ja alle heißen. Ich genoss es, auf dem Lehrerparkplatz zu parken und suchte - leicht nervös -  die Klasse: 11 Jung und ein Mädchen. Sie schauten mich an wie eine Lehrkraft und das half mir dann auch, problemlos in meine Rolle zu schlüpfen. Anscheinend sehe ich doch älter und autoritärer aus, als ich mich fühle. In dieser Situation empfand ich das doch sehr vorteilhaft. Ich stellte meine erste Kiste ab, ließ sie von den Jungs bewachen und holte die zweite Kiste. Auf dem Weg traf ich die bfz-Mitarbeiterin und wir gingen  zurück ins Klassenzimmer. Dort kam noch die Hauswirtschaftslehrerin dazu, und wir zogen komplett in die Schulküche um.

Die Schüler versammelten sich neugierig um mich und meine Kisten, deren Inhalt ich nun auf der Küchenzeile verteilte.  Und schon waren wir mittendrin in der Praxis der Seifenherstellung: Demonstrativ gab ich die abgewogenen festen  Fette zum Schmelzen in einen Topf, und rührte bei offenem Fenster und mit Schutzbrille, Schutzkleidung  und reichlich Warnungen die Lauge an. Die Jugendlichen, die alles aus gebührendem Abstand verfolgten, sahen die Hitzeentwicklung der chemischen Reaktion, als ich  NaOh und dest. Wasser mischte. Es dampfte. Einer traute sich dann auch mit einem Schutzhandschuh das heiße Laugengefäß von außen berühren - alles unter meiner Kontrolle.

Nun hatten wir eine Wartezeit, in der das feste Fett schmelzen und die Lauge abkühlen musste. Ich sah den Kids tief in die Augen und begann mit der Theorie (Chemie)  der Verseifung, erzählte von verschiedenen Fetten, Verseifungszahlen, Seifenrechnern und so weiter. Hier für gab ich ihnen auch ein von mir extra vorbereitetes Merkblatt in die Hand.

Als die Temperaturen von Lauge und Fetten optimal für die Weiterverarbeitung waren,
demonstrierte ich den  Beginn des Verseifungsprozeßes  (Mischen von  Lauge und Fetten) praktisch. Alle Köpfe hingen (fast!) über dem Seifentopf. In dieser kleinen Gruppe konnte man wirklich gut arbeiten. Beduftung und Färbung fanden sie auch noch sehr interessant. Als jedoch der Seifenleim in seiner Form und isoliert war, ließ die Aufmerksamkeit schon etwas nach.

Die Theorie der Verseifung erläuterte ich nach dem Zusammenrühren noch mal, und ich erklärte nun auch noch Beduftung, Allergene und Allergenproblematik und die Kosmetikverordnung, die alle gewerblichen Seifensieder bei Herstellung und Verkauf einhalten müssen. Mancher Blick schweifte zum Fenster hinaus...

Nach so viel trockenem Stoff  packte ich noch eine Schachtel mit verschiedensten Seifenmustern aus - und alle kamen wieder näher....

Abschließende Fragen stellten am Schluss eigentlich nur noch die Erwachsenen.
Ich hoffe trotzdem, dass ich den Jugendlichen einen interessanten Einblick gewährt habe.
Sicherlich denken sie noch mal an alles, wenn sie nächste Woche "ihre" Seife aus der Isolierung holen, in Stücke schneiden und zum Reifen ablegen.

Mir hat es Spaß gemacht. Ich fand es interessant, einmal einer ganz anderen Zielgruppe meine Tätigkeit ein bisschen nahezubringen. 


(Dieser Blogeintrag ist keine komplette Anleitung zum Seifesieden, auch keine vollständige Vorgangsbeschreibung - es ist eine Erzählung)







Sonntag, 8. Januar 2012

Ferienende

So, die Weihnachtsferien wären nun fast rum.
Durch den Schulbeginn morgen kehrt - als nächste Stufe nach dem Wegräumen des Weihnachtsgeraffels -
wieder ganz richtig der Alltag ein.
Mit einem herumlungernden Pubertanten und fast ohne Winterwetter
war die letzte Zeit doch manchmal etwas zäh...
Obwohl - vorgestern bekamen wir dann noch mal richtig Winterfeeling, denn wir waren  doch noch mal Skifahren!!!
Und es hat uns so gut getan! Nun, da die Schule und der Alltag wieder beginnt,
kommt natürlich auch der Schnee zurück - ich hab mir es  schon fast gedacht....Gemein, oder?
Na, da lassen wir die Skiausrüstung doch noch ein wenig in der Garderobe liegen...Mit viel Glück kommt der Schnee auch ganz bis zu uns - im Nebendorf ist ein Skilift - momentan nur theoretisch....


Das Wetter dieser Ferien war natürlich optimal zum Lesen geeignet....
Robin "frisst" sich seit geraumer Zeit durch alle (geliehene, geschenkte und gekaufte)
Bände von Bert´s Tagebuch. In fast jedem Raum liegt irgendein "Bert".


Fast fertig bin ich  mit dem 1. Band von "Die Tribute von Panem" und es gefällt mir sehr gut. Ein Buch mit Sog-Wirkung....In der Zwischenzeit habe ich auch andere Bücher gelesen oder manche auch nur angefangen zu lesen, aber es fällt mir gerade schwer, das hier nun zusammenzufassen....Ich blitze daher mal kurz auf den Bücherstapel neben meinem Bett...Das kriege ich grad nicht auf die Reihe, hier im Blog über alles zu berichten...

Mein Kalender für die kommende Woche ist schon wieder voll.
 Ich wünsche euch eine schöne neue Woche!

Dienstag, 3. Januar 2012

Gestichelt...

...hab ich zwischendurch immer mal wieder....
 - so kennt man mich ja ;-)
und zwar auf diesen runden Lavendelseifen.... 


Galaxy - Lavendelseife im Spiralnebel - seit heute im Seifenlädchen. Limitiert. Und nummeriert.

Ein paar Markttermine haben wir/habe ich (je nach dem, wo´s hingehen soll)  auch schon.

Ach ja, und ich bin in der Frankenpost. Der Artikel sollte eigentlich schon vor Weihnachten erscheinen, aber nun ist es doch Januar geworden. Und ich gefalle mir GAR NICHT auf dem Foto. Aber der Artikel ist wirklich sehr schön geschrieben. Vielen Dank, Frau Fölsche!





Sonntag, 1. Januar 2012

2012


...Wir gewöhnen uns behutsam an die neue Jahreszahl....


...und essen heute Linsen, denn Linsen bringen Geld und Glück im neuen Jahr!