Dienstag, 18. August 2015

Collis Clamat 2015 - extrem

Collis Clamat an und für sich ist ja schon immer extrem schön.
Das, was die Hundlinge jährlich  auf dem Katharinenberg aus ihrem Hut zaubern, ist 
ein Erlebnis für alle. 

Deswegen kommt der Sohn mit zwei Freunden auch immer sehr gerne mit.

Die Logistik und der Aufbau sind zwar schon immer ein Kraftakt, aber
für das Collis-Clamat-Erlebnis  finden wir das schon lohnend.



Am Freitag war es sehr heiß,
und wir waren froh, unseren Platz im Wald zu haben.


Freitag Abend war dann Unwetterwarnung angesagt, was mich sehr beunruhigte,
aber Robin zog mir von innen die Fahnenstange (Metall) aus der Seifenzeltspitze, 
damit ich nachts nicht vom Blitz getroffen werde.

Es regnete nur, die Mäuse liefen im Seifenzelt herum, und 
der  Blitz verschonte mich.

Der Samstag wurde wieder warm, 
das Markttreiben war lustig.
Hier ein kleines Video (4 Minuten) vom Samstag:
(ignoriert bitte mal die Schleichwerbung am Anfang des Filmchens)
Bei Minute 1:40 seht ihr uns im Video. Kurz.



In der Nacht von Samstag auf Sonntag 
erreichte dann der Starkregen auch den Katharinenberg...
Was soll ich sagen: Sturzbäche flossen auf und durch die Zelte.
Wasser und Matsch war überall.
Positives Denken war nun keine Übung mehr!
Eine yogische Haltung - einfach nur Beobachten - war hier angebracht,
denn manches konnte nicht verhindert werden.

Mir ging auch der Satz durch den Kopf:
"Mir schwimmen die Felle davon",
und woher der Spruch wohl kommt....



 Alles dreckig, alles naß. Guten Morgen.



Naja, irgendwie rappelten sich alle auf und man half sich gegenseitig, so gut man konnte.
Es war so wahnwitzig, dass man öfters hysterische Lachsalven hörte...Besser als Greinen, oder?

Das Erlebnis der Gemeinschaft, und dass alle zusammenhalfen,
war wirklich herzerwärmend.

Der Sonntag war von den Besucherzahlen her also nicht mehr so stark...

Es gab noch Riesenchaos beim Parkplatz, als die Autos und Hänger zum Abbau geholt werden wollten:
Dort waren bereits mehrere Traktoren im Einsatz, die unermüdlich Fahrzeuge aus dem Schlamm zogen.
Der Wald selbst durfte nur bedingt befahren werden. Wir fuhren erst mal ohne die Zelte, sondern nur mit den matschigen Kisten, Laken und anderem Geraffel wieder heim. Diese trugen wir den ganzen Nachmittag lang immer wieder zu den Autos...Fix und fertig waren wir...



Zuhause schleppten wir die Schlammlawine in unser Haus, die Garage, den Garagendachboden und den  Garten.
Der lang ersehnte Regen war nun da! 

Montag früh fuhren wir nochmals nach Wunsiedel in den Wald, um endlich die Zelte abzubauen.

Wir waschen und sortieren immer noch, an den Haken für die Hängematte hängt nun ein nasses Mittelaltersonnensegel zum...baldigen Trocknen, auf der Wiese liegen Zeltplanen...zum Trocknen.
vor dem Haus tropfen  selbstaufblasende Matratzen ab, im Haus hängen überall nasse Felle, und so weiter, ach, ihr könnt euch das nicht vorstellen....

Und draußen hört der Regen nicht auf.
Das ist ja gut für den Garten.

Und ja, wir würden es immer wieder tun.

Also...am liebsten den Teil mit dem schönen Wetter...
;-)

Fotolink 
und noch ein  Videolink 
(16 Minuten lang sehr schöne Eindrücke!)

So, ich will weiter aufräumen.








Kommentare:

  1. Na, da hat es euch ja gut erwischt, man weiß es halt vorher nicht. Und wirklich, für den Garten ist es unerlässlich.

    Sigrun

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    1. Ja, voll erwischt.

      Und es war schon in der Wettervorhersage zu sehen.

      Aber ich kann nicht einfach den Marktvertrag wegen der Wettervorhersage brechen!
      Vertrag ist Vertrag, und diese werden meistens zum Jahresanfang unterschrieben.
      Bei Nichterscheinen muss sogar Strafe gezahlt werden; je nachdem, was halt in so einem Mittelalatermarktvertrag drinnen steht.

      Deswegen
      hofften wir, dass die Wettervorhersage nicht (so arg) zutrifft.

      Aber...es war,
      wie es war.

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  2. Oh weh .... aber schön, dass Ihr es immerwieder tun würdet. Das ist fein!
    liebe Grüsse
    Elisabeth

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